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Donnerstag 23 Feb 2012
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Teamentwicklung

Unter Teamentwicklung wird zum einen ein quasi automatisch verlaufender Prozess verstanden, den Arbeitsgruppen und Teams im Verlauf ihres Bestehens phasenweise durchlaufen.

Die Teamentwicklung als aktiver, gesteuerter Prozess dient auf der anderen Seite der Verbesserung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern, insbesondere bei zeitlich befristeten Projekten. Es sollen Kooperationsbereitschaft und Teamgeist gefördert werden, um die Arbeitseffizienz des Teams zu steigern. Oft werden dabei nicht nur Kompetenzen einzelner Teammitglieder oder der ganzen Gruppe (z. B. Kommunikation) optimiert, sondern auch Strukturen der Zusammenarbeit neu geordnet. Als Methoden kommen dabei neben Training und Coaching moderierte Workshops, Feedback-Techniken oder Outdoor-Training zum Einsatz.

Teamentwicklungsprozess nach Tuckman

Der Erziehungswissenschaftler Bruce W. Tuckman beschreibt 1965 die Teamentwicklung in einem Vierphasenmodell, dem er 1970 die fünfte Phase Auflösungsphase hinzufügt.

1. Forming

Die Formierungsphase ("forming") ist geprägt durch Höflichkeit, einem vorsichtigen Abtasten, dem Streben nach Sicherheit, der "Man"-Orientierung und dem Kennenlernen. In dieser Phase ist es wichtig, dass die Führungskraft das Team führt ("ansagt").

2. Storming

Die Konfliktphase ("storming") ist durch unterschwellige Konflikte, einer Selbstdarstellung der (neuen) Teammitglieder, dem Kampf um (informelle) Führung und einer "Ich"-Orientierung und Cliquenbildung geprägt. Die Führungskraft muss Ziele aufzeigen.

3. Norming

Die Regelphase ("norming") ist geprägt durch Entwickeln von neuen Gruppenstandards und neuen Umgangsformen, Feedback und Austausch zwischen den Teammitgliedern, sowie einer "Wir"-Orientierung. Die Führungskraft koordiniert die einzelnen Aufgaben und Personen.

4. Performing

Die Arbeitsphase ("performing") ist geprägt durch Arbeitsorientierung, Flexibilität, Offenheit der Teammitglieder, Solidarität, Leistungsausrichtung und zielgerichtetem Handeln des Teams. Die Führungskraft benötigt wenig Energie, da das Team sich größtenteils selbst steuert und gibt lediglich Globalziele (Visionen) vor.

5. Adjourning

Auflösungsphase (adjourning)

Tuckmans Phasenmodell ist eine grob vereinfachende Beschreibung. Die Darstellung suggeriert einen Automatismus, der keinesfalls mühelos ist, sondern das Ergebnis intensiver Arbeit durch die Teammitglieder. Die prägenden Einflüsse sind Führungsperson, Mitarbeiter, Aufgabe und Umwelt. Manche Gruppe erreicht nie das Stadium der Arbeitsphase, bei anderen scheint es keine Konfliktphase zu geben.

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Burnout-Prävention

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„Der Mensch ist ein fein abgestimmtes Netzwerk. Dieses Wunderwerk der Natur erfordert Balance, um Höchstleistung bis ins hohe Alter zu erbringen. Arbeit, Gesundheit und Wertschätzung bilden Grundlagen für Erfolg, Zufriedenheit und Lebensqualität.“

(unbekannt)

Simone_Kretz-62Die täglichen Anforderungen können ein Motor für viel Gutes sein (Eustress), aber auch zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen und Arbeitsleistungen sowie das allgemeine körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden massiv beeinträchtigen; „Burn-Out“ die Folge anhaltender „Nicht-Balance“.


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Kirsten Fahrenkrog

Fahrenkrog_klein Kirsten Fahrenkrog

 

Ass. jur.; Lehrerin für Alexander-Technik

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Werdegang
Jahrgang 1955
▪ Studium der Rechtswissenschaften und Musikwissenschaft
(Universitäten Göttingen und Bochum), Gesangsausbildung
▪ bis 1992 selbständige Rechtsanwältin
▪ seit 1993 Dozentin in der Erwachsenenbildung, zunächst 8 Jahre angestellt,
seit 2000 freiberuflich, in der Altenpflege-ausbildung, beruflichen Rehabilitation
psychisch Belasteter, Fort- und Weiterbildung, als Kommunikationstrainerin, Coach und Supervisorin
▪ seit 2007 Heilpraktikerin für Psychotherapie, Schwerpunkte Trauma-Therapie, Burnout-Beratung, AD(H)S-Beratung

 

Fort- und Weiterbildung
▪ 1999 vierjährige berufsbegleitende Ausbildung zur Lehrerin für
Alexander-Technik (Interaktive Unterrichtsmethode ITM) in Birmingham, England

 

Schwerpunkte in Training und Coaching
▪ Selbstmanagement / Zielfindung / Persönlichkeitsentwicklung
▪ Kundenorientierte Verhaltensweisen
▪ Burnout-Beratung
▪ Auftreten und Stimme
▪ Alexander-Technik
▪ Borderline-Persönlichkeitsstörung
▪ AD(H)S-Beratung

 

Schwerpunkte der Lehrtätigkeit
▪ Rechtskunde, insbesondere Arbeitsrecht
▪ Kommunikation
▪ Stress und Entspannungsverfahren
▪ Umgang mit schwierigen Patienten und Angehörigen
▪ Ausbildung der Ausbilder

 

Referenzen
▪ Aldi Süd
▪ Augusta Stiftung Bochum
▪ DEKRA Akademie (Düsseldorf, Köln, Aachen)
▪ Deutsche Babcock, Oberhausen
▪ Ergotherapeuten-Verband NRW
▪ Evangelisches Krankenhaus Hattingen
▪ GABS Bottrop
▪ Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
▪ Kretz Personaltraining & -coaching (Köln)
▪ Taxi-Innung (Düsseldorf, Aachen, Bonn)
▪ TÜV Akademie Rheinland (Krefeld)

Coachings

Coaching

Coaching ist ein Instrument der modernen Personalentwicklung. Es ist ein kontinuierlicher Prozess über einen begrenzten Zeitraum.
Die Inanspruchnahme von Einzel- oder Gruppencoaching eröffnet die Möglichkeit, berufliches Handeln zu reflektieren, professionelle Ziele und Handlungsstrategien umzusetzen.

Im Rahmen des beruflichen Umfeldes werden Beziehungsstrukturen geklärt, Kommunikationsstörungen und Konflikte betrachtet und im Coaching- Prozess kreative Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.

Coaching für den Einzelnen und in Teams unterstützt deren Leistungsfähigkeit, aber auch die Entwicklung von Unternehmen, insbesondere bei Umstrukturierungen oder einer Neuorientierung.

Coaching ist gegenwarts- und zukunftsorientiert. Im Coaching Prozess begleitet der Coach den Ratsuchenden durch Gespräche, Situationsanalysen, Feedback und mitunter durch provokative Fragen. Eine einfühlsame, aber auch neutral distanzierte Sichtweise des Coaches erleichtert oftmals den Durchblick von inneren und äußeren Zusammenhängen.

Anlässe für das Coaching können sein:

- Klärung der Rolle im Team
- Umgang mit Veränderungen
- Analyse und Verbesserung der Kommunikation
- Umgang mit Konflikten
- „Karriere Coaching“

Ein Vorgespräch kann telefonisch oder persönlich erfolgen. Hierbei kann u.a. schon festgestellt werden, ob es sinnvoller ist, einige Sitzungen von 90 Minuten zu vereinbaren
(weniger als 90 Min. hat sich als nicht sehr effektiv erwiesen), oder  einen halben Seminartag.
Ebenso werden die Örtlichkeiten der Treffen festgelegt.

"Der Weg zu Wahrheit und weisen Entscheidungen führt nur selten in die Ferne. Oft genügt schon eine einfache Drehung um die eigene Achse."

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